Förderung

Zuschüsse für die Digitalisierung Ihres Unternehmens

Hier stellen wir Ihnen die zwei Förderprogramme "go-Digital" und "Digital Jetzt" vor.

Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten. Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unternehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. Zuschüsse gibt in den hier vorgestellten Förderprogrammen in unterschiedlicher Gewichtung u.a. bei den Themen:

  • Investitionen in digitale Technologien
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen
  • Digitalisierte Geschäftsmodelle
  • Digitale Markterschließung
  • Datenkompetenz

go-Digital

go-digital fördert Investitionen in die Digitalisierung: Sichern Sie sich bis zu 50 % Zuschuss für Beratungs- und Umsetzungsmaßnahmen, die Ihr Unternehmen digital voranbringen. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden. Anträge können ab sofort gestellt werden. Das Förderprogramm go-digital wird um drei weitere Jahre bis Ende 2024 verlängert.

go-digital ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung finanziell unterstützt. Gefördert werden verschiedene Beratungs- und Umsetzungsmaßnahmen von autorisierten Dienstleistungsunternehmen. Das besondere an go-digital ist, dass die Beratungs- und Umsetzungsleistungen zur Digitalisierung durch autorisierte Beratungsunternehmen gefördert werden.

Das bedeutet konkret:

Kleine und mittlere Unternehmen beantragen diese Förderung nicht eigenständig, sondern wenden sich an ein autorisiertes Beratungsunternehmen. Gemeinsam mit diesem Unternehmen entwickeln sie Beispielsweise eine individuelle Digitalisierungsstrategie für ihr Unternehmen und implementieren diese. 50 Prozent der Kosten für diese Beratungs- und Umsetzungsleistung können durch go-digital gefördert werden. Das Beratungsunternehmen übernimmt den gesamten Verwaltungsaufwand im Förderprozess und reicht alle Anträge und Abrechnungen beim Ministerium ein.

Diese Themen werden gefördert:

  • Modul 1 „Digitalisierungsstrategie“
  • Modul 2 „Verbesserung des IT-Schutzniveaus“
  • Modul 3 „Erhöhung des Anteils digitaler Geschäftsprozesse“
  • Modul 4 „Steigerung der Datenkompetenz (neues „go-data“ Modul)“
  • Modul 5 „Digitale Markterschließung“

Wie hoch ist die Förderung?

Im Rahmen von go-digital werden 50 Prozent der Netto-Kosten für die Beratertage bezuschusst. Maximal möglich sind 30 Tagessätze, die auf ein oder mehrere Module verteilt werden können.Der Beratertagessatz von maximal 1.100 Euro wird mit 50 Prozent gefördert. Sollten Sie dritte hinzuziehen, z.B. für die zwingend notwendigen Beratungen zur IT-Sicherheit, ist ebenfalls dieser maximale Tagessatz anzuwenden. Die Tagessätze von Beratern und Sachverständigen dürfen sich unterscheiden.

Wer kann die Förderung beantragen?

Die Förderung kann für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland beantragt werden, auf die folgende Kriterien zutreffen:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks
  • weniger als 100 Mitarbeitende
  • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

Beantragt wird die Förderung nicht vom begünstigten Unternehmen, sondern vom Beratungsunternehmen, das den Antrag für das Unternehmen einreicht.

Noch Fragen? Hier finden Sie Unterstützung:

Für Ihre Fragen zur Förderung wurden eine Hotline und eine E-Mail-Adresse eingerichtet:

Richtlinie des BMWiListe der go-digital Beratungsunternehmen

Digital Jetzt

„Digital jetzt“ ist die BMWI-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen: Einzelunternehmen können bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Hard- und Software & die Qualifizierung der Mitarbeitenden beantragen. 

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

In den letzten 15 Jahren ist der Anteil der IT-Investitionen an den Gesamtinvestitionen in Deutschland nicht gewachsen, stellenweise sogar geschrumpft. Der Mangel an Zugang zu Krediten und die hohe Belastung durch das laufende Tagesgeschäft stehen Innovation und Weiterbildung zu häufig im Wege. Genau hier knüpft die Förderrichtlinie des BMWi „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ an: Wer sein Digitalkonzept umsetzt, bekommt bis zu 70 % der Kosten erstattet.

Das bedeutet konkret

KMU und Handwerk können im Rahmen zweier Module Zuschüsse von bis zu 70 % für Investitionen beantragen:

  1. Modul: Die Investition in digitale Technologien, also die Anschaffung von neuer Hard- und Software. Diese Investitionen sollten die interne und externe Vernetzung  Ihres Unternehmens Fördern wie bspw. datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Big-Data, Einsatz von Hardware sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.
  2. Modul: Die Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden zielt darauf ab, das für eine nachhaltige Digitalisierung Ihres Unternehmens notwendige Know-how direkt in Ihrem Unternehmen aufzubauen. Das sind z. B. Weiterbildungsmaßnahmen zur Digitalen Transformationen, im Bereich der Digitalen Strategie, in digitalen Technologien, in IT-Sicherheit und Datenschutz oder zu digitalen Basiskompetenzen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der neuen Förderung ist nach der Größe Ihres Unternehmens gestaffelt. Die maximale Fördersumme für Einzelunternehmen liegt bei 50.000 EUR. Für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich diese auf 100.000,00 EUR pro Antragsteller. Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 EUR im Modul 1 sowie bei gemeinsamer Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 Euro.

Wer kann die Förderung beantragen?

  • KMU aus strukturschwachen Regionen (+10 Prozentpunkte)
  • Betriebe mit Investitionsvorhaben in die eigene IT-Sicherheit /Datenschutz (+5 Prozentpunkte)
  • Unternehmen, die innerhalb bestehender Wertschöpfungsnetzwerke Geschäftsmodelle (+5 Prozentpunkte) erschließen.

Wenn Sie alle der drei genannten Punkte erfüllen, steigt die Förderquote um insgesamt 20 Prozentpunkte. Somit können Unternehmen bis zu 70 Prozent Förderung erhalten.

Noch Fragen? Hier finden Sie Unterstützung!

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR): +49 228 38212315
  • Digitaljetzt@dlr.de
Richtlinie des BMWiFAQAntrag stellen
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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk. Mehr.

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